Move 100 – Krone Mitarbeiter machen mobil

Werlte, im März 2014 – Mindestens 100 Mitarbeiter des Fahrzeugwerks Krone sollen in den kommenden Wochen und Monaten körperlich so fit gemacht werden, dass sie entweder am 26. April beim Schlosslauf in Sögel die Laufstrecke von 5 km bzw. 10 km oder den Remmers-Hasetal-Marathon, der am 28. Juni stattfindet, problemlos bewältigen. Hier sollen die Teilnehmer an den Start gehen und ihre antrainierte Laufleistung unter Beweis stellen. Langfristiges Ziel des Pilotprojektes „Move 100“ ist es, die Mitarbeiter im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements nachhaltig zu fördern und damit auch enger an das Unternehmen zu binden.
Interessierte Beschäftigte des Fahrzeugwerks in Werlte wurden zunächst gründlich von Mitarbeitern des ZPL (Zentrum für Präventivmedizin & Leistungsdiagnostik Lingen) untersucht (Blutentnahme mit Bestimmung der Cholesterin- und Blutzuckerspiegel, Ruhe-EKG, orthopädischer Check-Up etc.) und über ihren aktuellen Fitnessstand aufgeklärt.
Auf die ärztliche Untersuchung folgt nun das konkrete Trainingsprogramm, für das Krone den Mentalcoach der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft Markus Hornig, engagieren konnte. Hornig arbeitet für jeden Teilnehmer ein für ihn persönlich zugeschnittenes Programm für Motivations- und Mentaltraining aus, in das Elemente aus der Verhaltens- und Motivationspsychologie und Erfahrungen aus dem Profisport, gleichermaßen einfließen.

Statements der beteiligten Partner der Krone Initiative „Move 100“:

Bernard Krone: Gesunde und auch zufriedene Mitarbeiter sind die Basis für den Erfolg eines Unternehmens, das gilt für Krone ebenso wie für alle anderen Unternehmen. Zudem wissen wir alle um die Bevölkerungspyramide und die daraus resultierende Gefahr des Fachkräftemangels. Allein unsere schnelllebige Welt, die Flut an Information und ständiger Erreichbarkeit sorgen für vielerlei Krankheiten. Schlechte Ernährung und unzureichende Bewegung tun ihr übriges. Insofern muss man sich als verantwortungsbewusster Arbeitgeber rechtzeitig Gedanken machen, mit welchen Maßnahmen man jetzige und auch zukünftige Mitarbeiter für ein Unternehmen unterstützen und begeistern kann. Und dazu gehört selbstverständlich auch das betriebliche Gesundheitsmanagement.

Willi Poll (Personalleiter Fahrzeugwerk Krone): Mit dem betr. Gesundheitsmanagement möchten wir die Gesundheit unserer Mitarbeiter nachhaltig fördern und dazu beitragen, Krankheiten zu vermeiden. Für die Wettbewerbsfähigkeit von Krone ist es aufgrund des demografischen Wandels enorm wichtig, die älter werdende Belegschaft gesund und leistungsfähig zu erhalten. Darüber hinaus wird auch das betr. Gesundheitsmanagement dazu beitragen, unsere Position als attraktiver Arbeitgeber in dieser Region weiter auszubauen um damit junge Nachwuchskräfte zu gewinnen bzw. die Arbeitnehmer langfristig an das Unternehmen zu binden.

Thomas Abeln (Betriebsratsvorsitzender Fahrzeugwerk Krone): Die Initiative rund um das BGM ging neben der Geschäftsführung auch vom Krone Betriebsrat aus. Denn aus unserer Sicht ist es wichtig, dass Arbeitnehmer einen Ausgleich zur Arbeit bekommen, gerade auch, weil die täglichen Ansprüche im Arbeitsleben immer größer werden. Vom BGM profitieren alle Beteiligten: Die Arbeitnehmer, die bei sportlichen Aktivitäten unterstützt werden und natürlich auch die Arbeitgeber, die gesündere und zufriedene Mitarbeiter beschäftigen.

Ingo Marklein (AOK, Vertriebsleiter Region Emsland/Grafschaft Bentheim): In der heutigen Zeit gewinnt der Faktor Gesundheit, insbesondere am Arbeitsplatz, immer größere Bedeutung. Zunehmende Dynamik, knappere Personaldecken und natürlich alternde Belegschaften stellen die Mitarbeiter vor immer größere Herausforderungen. Diese lassen sich natürlich umso besser bewältigen, je gesünder und zufriedener die Mitarbeiter sind. Gleichzeitig wächst die Qualität von Produkten und Dienstleistungen, da weniger Vertretungen oder Verzögerungen entstehen. Dazu werden mögliche Krankheitsursachen frühzeitig erkannt, so dass langfristige Erkrankungen vermieden werden. Unter dem Strich gewinnen alle: die Unternehmen, die Beschäftigten und das gesamte Gesundheitssystem.

Markus Hornig (Mentaltrainer): Das sogenannte „Moving-Programm“ zielt ab auf Verhaltensveränderung. Denn rd. 2/3 aller Krankheiten in unserer Gesellschaft sind verhaltensbedingt, sprich lebensstilbedingt. Die ganze Palette der Zivilisationskrankheiten - von Arteriosklerose bis Herzinfarkt, chronisch erhöhten Blutwerten bis Diabetes, Rückenschmerz bis Bandscheibenvorfall - werden bekanntlich nicht durch Viren oder Bakterien übertragen, sondern entstehen über die Jahre einzig und allein durch einen unbewusst fahrlässigen Lebensstil, basierend auf Bewegungsmangel, Überernährung, chronischen Stressbelastungen und Rauchen. Insofern besteht der allererste Schritt darin, die Menschen dafür zu sensibilisieren, dass ihre Leistungsfähigkeit, Lebenserwartung, Lebensqualität und die Aussicht, gesund alt zu werden, unmittelbar mit ihrem Lebensstil verbunden sind.

Dr. Martin Kruse (Zentrum für Präventivmedizin & Leistungsdiagnostik Lingen): Die Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor im Kampf um qualifizierte und motivierte Mitarbeiter. Die Qualität einer BGM-Maßnahme lässt sich mit den Parametern Praktikabilität, Evaluierbarkeit und Nachhaltigkeit umschreiben. Im Rahmen des jetzt von Krone initiierten BGM-Programms führt das ZPL die medizinischen Check-Ups der Mitarbeiter vor Ort im Betrieb durch und liefert damit die Datenbasis für die Evaluierbarkeit der Maßnahme.


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